Schutz von Hochdruckpumpen im Bergbau mit Filternox®
22. Oktober 2026
Ein Bergbauschlamm mit etwa 59 % Feststoffgehalt. Eine wertvolle Hochdruckpumpe, die geschützt werden muss. Wo fängt man an?
Für uns beginnt die Antwort an der Saugleitung der Pumpe.
2019 haben wir ein Filternox®-Doppelfiltersystem in Betrieb genommen, um FELUWA-Hochdruckpumpen in einer Goldbergbauanwendung zu schützen.
Zu den Projektanforderungen gehörten:
• Etwa 59 % Feststoffgehalt
• 5 mm Sieböffnung
• Ein maximaler Durchfluss von 75 m³/h
• Automatischer Betriebs-/Reservebetrieb
Das Ziel war klar: Der feinkörnigere, erzhaltige Schlamm sollte weiter zur Pumpe gelangen, während übergroße Fragmente zurückgehalten werden.
Wenn sich Material auf dem Sieb des aktiven Filters ansammelt, steigt der Differenzdruck. Beim Erreichen des voreingestellten Schwellenwerts wird der Reservefilter geöffnet, bevor der beladene Filter vom Förderstrom getrennt und mit unter Druck stehendem Betriebswasser gereinigt wird.
„In Bergbauanwendungen erfordert ein wirksamer Pumpenschutz eine sorgfältige Berücksichtigung der Feststoffkonzentration, der Partikelgröße und des Durchflusses.“
Eine Erkenntnis aus unseren Bergbauanwendungen: Der Pumpenschutz muss auf die tatsächlichen Eigenschaften des Schlamms ausgelegt werden – nicht allein auf den Durchfluss.
Bei einem Gehalt an suspendierten Feststoffen (TSS) von 50 % oder mehr verdienen die Siebauswahl, die Ventilschaltfolge und eine wirksame Reinigung besondere Aufmerksamkeit.
Je nach Anwendung verwenden Filternox®-Schutzfilter Sieböffnungen von 1, 2, 3 mm oder größer. Unsere Goldbergbauanwendungen erstrecken sich über Kanada, Ghana, die Türkei und Spanien, wo wir FELUWA-Pumpen und vergleichbare Pumpen schützen.
Das Video zeigt, wie der Betriebs-/Reservezyklus funktioniert.
Wie viel Aufmerksamkeit schenken Sie bei der Bewertung eines Schlammpumpsystems dem Schutz der Saugleitung?